Rambus bringt Neuheiten in der Spielkonsole unter

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Da wird nicht gekleckert …

Rambus, amerikanischer Spezialist für Chip Interfaces, hat seine neuen Techniken Yellowstone und Redwood erfolgreich im Markt untergebracht. Und zwar erstaunlicherweise gleich im Consumer-Markt.

Die beiden japanischen Elektronik-Riesen Sony und Toshiba haben die beiden Interfaces für ihre Spielkonsolen lizenziert. Die Anforderungen sind in diesem Bereich so gewaltig, dass die Hersteller inzwischen auf Rambus zurückgreifen, um mit Yellowstone-Speichermedien schneller an die Prozessoren anzubinden. Redwood stellt eine Chip-zu-Chip-Verbindung her, die das System ebenfalls erheblich beschleunigen soll.

Für den Hersteller ist die Akzeptanz neben dem Prestigegewinn auch wirtschaftlich wichtig: Über die kommenden anderthalb Jahre fließen von den Japanern rund 28 Millionen Dollar, teilt das Unternehmen mit. Rambus hatte in den vergangenen Jahren weniger durch neue Produkte als durch langwierige Patentstreitigkeiten von sich reden gemacht. Die Klagen auf Lizenzzahlungen gegen Micron, Infineon und weitere Speicher-Spezialisten sind bis heute allerdings ausnahmslos gescheitert.