IBM “Ice Cube”: Erster Prototyp glänzt im Scheinwerferlicht

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Server klebt an Speicher

Der seit langem angekündigte Infrastruktur-Traum aus dem amerikanischen IBM-Labor in Almaden nimmt langsam Formen an. Ein erster Prototyp aus dem “Ice Cube” benannten Bereich liege nunmehr vor, so das US-Medium Computerwire. Das Produkt soll “die Art, wie wir unsere IT-Komponenten gruppieren und zusammenstecken” revolutionieren.

Unter der Bezeichnung Ice Cube verbirgt sich eine Architektur, bei der ein oder mehrere Server direkt an die Speichernetze oder -komponenten angeschlossen sind. Und zwar mit “intelligenten Bausteinen” (intelligent bricks), die ohne die heute üblichen aufwändigen Verkabelungen oder sonstigen Kommunikationsschnittstellen für den Datenaustausch zwischen den einzelnen IT-Einheiten sorgen sollen.

Kostenersparnis und High-Tech – das sind die Lockstoffe, die die Forscher aus Almaden für die potenziellen Kunden ausstreuen. Aufgemotzt durch die von IBM entwickelte “Selbstheilung” von IT-Komponenten soll der Eiswürfel bald in vielen Unternehmen zuhause sein. Wie allerdings dieser Prototyp genau aussieht und wann er Marktreife erlangt, steht immer noch in den Sternen.