Die Chipbranche wittert Morgenluft

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Davon profitiert auch IBM

Die Chipbranche könnte die Talsohle endlich durchschritten haben. Laut den Marktforschern der Gartner Group betrug das weltweite Umsatzwachstum der Anbieter im Jahr 2002 immerhin 1,4 Prozent – nachdem sie im Jahr 2001 noch ein Minus von 32 Prozent verzeichnen hatten müssen.

Trotzdem hält man sich bei Gartner mit dem Optimismus noch zurück. “Die schwache Nachfrage sorgt weiterhin für Schwierigkeiten in der Branche”, so Analyst Richard Gordon. Vor allem die DRAM-Chips sorgten für das nunmehrige schwache Wachstum – andernfalls hätte es laut Gordon erneut ein Minus von 2 Prozent gegeben.

Marktführer bei den Chips bleibt Intel mit einem Marktanteil von 15,5 Prozent, gefolgt von Samsung Electronics. Aber auch IBM ist für seine Chipsparte zuversichtlich. Laut der Nachrichtenagentur Reuters erwartet die Abteilung sogar einen leichten Gewinn im Jahr 2002, nachdem Restrukturierungsmaßnahmen und Entlassungen offenbar Wirkung gezeigt haben. Im nächsten Jahr plant IBM die Eröffnung einer neuen Anlage zur Chipherstellung, in der auch andere Unternehmen ihre Chips fertigen lassen können.