Europa bleibt hartes Pflaster für Server

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Auf nach Osten!

Die Hersteller von Servern tun sich in Europa weiterhin schwer. Die Marktbeobachter von Gartner Dataquest stellten im dritten Quartal zwar ein Plus von 3 Prozent bei der Zahl der verkauften Maschinen fest. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist allerdings der Umsatz gleichzeitig um 8,7 Prozent abgerutscht und liegt damit bei nur noch knapp 3,4 Milliarden Dollar.

“Die Kunden haben damit immer noch eine besonders starke Verhandlungsposition”, so Dataquest-Analystin Karen Benson. “In diesem Käufer-Markt müssen die Hersteller bei Preisgestaltung und Finanzierung weiterhin große Flexibilität bieten, um Abschlüsse zu machen.”

Herausstechend ist der Analyse zufolge Osteuropa, wo die Zahl der ausgelieferten Systeme um fast ein Viertel anstieg. Größer ist die Nachfrage insgesamt nach Rack-Servern, ein plus von 37 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2001 ist hier zu verzeichnen.

Gute Chancen haben derzeit aber auch High-End-Server jenseits der Marke von einer halben Million Dollar: Hier liegen die Umsätze um 42 Prozent über denen des Vorjahrs. Die Analysten führen das auf andauernde Anstrengungen der Unternehmen bei der Konsolidierung ihrer IT zurück.

Marktführer Hewlett-Packard konnte seinen Marktanteil auf 42 Prozent leicht ausbauen, die IBM hält ihr Niveau bei 16,7 Prozent. Dagegen verlieren die Verfolger durch die Bank: Dell mit 12,8, Fujitsu mit 6,4 und Sun mit 4,7 Prozent Marktanteil.