Billig-Computer als Walmart-Verkaufsschlager

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Ohne Microsoft und Intel geht’s – offenbar – auch

Die amerikanische Einzelhandelskette Walmart setzt nach reißendem Absatz seiner PC-Angebote nun offenbar auf einen Billig-PC. Das Gerät zum Preis von 199 Dollar sei ein Verkaufsschlager auf der Webseite, hieß es aus dem Unternehmen. Das Geheimnis dabei: Walmart verzichtet sowohl auf teure Microsoft-Software als auch auf die Intel-Hardware.

Die Rechner stammen von Microtel Computer Systems. Das Linux-Betriebssytem kommt mit einer grafischen Oberfläche auf den Rechner, die den Anwendern den Umstieg von Windows erleichtern soll.

Der Prozessor stammt von VIA Technologies. Die Computer verfügen über ein CD-Laufwerk, allerdings fehlen Modem, Diskettenlaufwerk und Monitor.

Vor allem für Computerneulinge sei das Angebot laut Walmart attraktiv. Aber auch viele geübte User scheinen die preiswerte Variante vorzuziehen, wenn sie einen zweiten PC benötigen.

Trotzdem sind Analysten skeptisch, ob sich Billig-Computer auf Dauer durchsetzen können. “Es wird schwierig, die Nutzer zu überzeugen”, konstatiert Roger Kay von Data Research Group. Schließlich wünschten die meisten Kunden nach wie vor Windows auf ihrem Rechner.

Bei Walmart herrscht hingegen eitel Sonnenschein. Die Nachfrage habe die Erwartungen bei weitem übertroffen, heißt es.