Infineon setzt Hoffnung auf Fernost

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… und beginnt mit Nanya eine wunderbare Freundschaft

Die Kooperation zwischen dem Halbleiterhersteller Infineon und dem taiwanesischen Nanya-Konzern im verlustreichen Speicherchip-Geschäft ist perfekt.

Die endgültigen Verträge seien unterzeichnet worden, teilten die Unternehmen am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung in München mit. Die Hersteller wollen unter anderem ein gemeinsames Werk in Taiwan mit bis zu 1300 Arbeitsplätzen bauen. Bis 2005 wollen die Partner jeweils 550 Millionen Euro in die Speicherchip-Fertigung investieren.

Der Münchener Halbleiterhersteller hatte sich zuvor aus einem asiatischen Joint-Venture zurückgezogen, das für die Herstellung und Entwicklung von speziellen embedded DRAMs und Pseudo-SRAMs zuständig war. Der ehemalige taiwanesische Partner, der Chipfabrikant Mosel Vitelic, betreibt seine Interessen in dieser Richtung seither alleine weiter.