Handy-Chip-Kunden schieben Qualcomm an

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Und da sage noch einer, der Mobilfunkmarkt sei tot …

Ein starker Umsatzanstieg hat dem Handy-Chip-Hersteller Qualcomm im Geschäftsjahr 2001/2002 zu einem positiven Ergebnis verholfen. Das in San Diego (Kalifornien) ansässige Unternehmen verbuchte für das Gesamtjahr (29. September) einen Gewinn von 360 Millionen Dollar oder 44 Cent je Aktie.

Im Vorjahr hatte Qualcomm noch einen Verlust von 578 Millionen Dollar oder 76 Cent je Aktie ausgewiesen. Der Umsatz sei um 13 Prozent auf 3 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen mit.

Im Schlussquartal steigerte Qualcomm den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 34 Prozent auf 874 Millionen Dollar und verdiente 190 Millionen Dollar nach einem Verlust von 75 Millionen Dollar im Vorjahr.

Der Hersteller bietet so genannte CDMA-Chips (Code Division Multiple Access) für Handys an. Das Unternehmen geht davon aus, dass im Jahr 2002 insgesamt 85 Millionen Handys mit CDMA-Technologie verkauft werden. Im kommenden Jahr sollen es bis zu 105 Millionen Stück sein.