PDA-Markt bricht drastisch ein

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HP muss Verkaufszahlen korrigieren

Auf dem PDA-Markt sieht es anscheinend doch nicht so rosig aus, wie Hewlett-Packard (HP) glauben wollte. Denn der IT-Konzern hatte seine Verkaufszahlen für das dritte Quartal nach eigenen Angaben um 89 000 Geräte zu hoch angesetzt.

So ist der Gesamtmarkt nicht – wie zuvor von Gartner Dataquest berechnet – um knapp ein Prozent gewachsen, sondern sogar um 2,4 Prozent geschrumpft. Auch die Anteile der Hersteller in dem hart umkämpften Hardware-Segment sehen nach der HP-Berichtigung ganz anders aus:

HP rutscht von 14,4 auf 11,5 Prozent ab – und damit auf Platz drei hinter Sony mit jetzt 13,5 Prozent. Marktführer Palm kann 31,7 Prozent des PDA-Geschäfts für sich reklamieren. Das ist ein Fünftel mehr als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr.

Insgesamt ist der Verkauf der Taschencomputer aber stark eingebrochen, da sind sich die Marktbeobachter von IDC mit denen von Dataquest einig. IDC sieht den Markt aber noch pessimistischer als Gartner: Das Marktforschungsunternehmen konstatiert einen Rückgang um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.