Cisco schließt DWDM-Fabrik

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Neue Produktreihe lässt das kalt

In Schweden soll ein Fertigungsstandort, in der DWDM-Produkte (Dense Wavelength Division Multiplexing) gefertigt werden, Ciscos Sparplänen zum Opfer fallen. Der Netzwerkkonzern will seine Pläne mit dem erst im Mai 2000 erworbenen Start-up Qeyton Systems nach eigenen Angaben aufgeben.

Die dort gefertigte und erforschte Produktlinie für DWDM-Technik zum Einsatz in City-Netzen (Metropolitan Area Networks, MANs), die Reihe mit der Bezeichnung ONS, soll demnach eingestellt werden. Dies gelte zunächst für die so genannten Leistungsverstärker ONS 15201, 15252 und 15216, meldet das US-Branchenmagazin Light Reading.

Ungeachtet der nun rettungslos verlorenen 800 Millionen Dollar, die Cisco einst für Qeyton ausgegeben hatte, investiert der Netzwerkkönig weiter – allerdings eher im Security-Bereich. Hier fällt vor allem die neue Router-Serie SN 5400 ins Gewicht, die das Unternehmen auf der SNW vorgestellt hat. Sie soll es Servern erlauben, über die bislang unerreichte Distanz von “mehreren Kilometern” von einer Festplatte aus zu booten. Neue Dimensionen im Disaster Recovery bezeichnet die Firma damit als erreicht.