Oracle muss sich für Peoplesoft "den Arm abschneiden"

Management

Schnittmenge am Markt minimieren

Um die feindliche Übernahme des US-Softwareherstellers Peoplesoft vollziehen zu können, muss Oracle sich wohl von Geschäftsfeldern trennen, auf denen die Aktivitäten der beiden Konzerne doch zu offensichtlich gleich sind. Dann allerdings dürfte einer Genehmigung durch die Kartellwächter in den Vereinigten Staaten nichts im Wege stehen, vermuten Rechtsexperten.

Oracle müsse vor allem seine US-Geschäfte im Bereich Personalsoftware eingrenzen, heißt es. Dort sei schließlich auch der Übernahmekandidat stark vertreten.

Einstweilen konzentriert sich der sich wehrende ERP-Spezialist auf das Tagesgeschäft, die Übernahme von J.D. Edwards, die Unterstützung der Kunden, den noch nicht sichtbaren weißen Ritter und – die Vermarktung neuer Produkte.

Das Tool “Predictive Analytics for Customer Relationship Management (CRM)”, so meldet der Hersteller, sei beispielsweise ab heute verfügbar. Die neue Lösung erweitert und vertieft die bereits bestehende Produkt-Suite Peoplesoft CRM Analytics. Komplexe Analysen sollen nun auch Mitarbeitern mit Kundenkontakt möglich sein.