Commerzbank und IBM basteln am Outsourcing-Deal

Management

Exklusiv-Verhandlungen weit fortgeschritten

Die Commerzbank ist bei ihren Gesprächen über eine Auslagerung von Kernbestandteilen ihrer IT offenbar weit vorangekommen. Ein Abschluss mit IBM im kommenden Quartal werde bereits erwartet, zitiert die Financial Times Deutschland nicht näher bezeichnete Bankenkreise.

So wird auch damit gerechnet, dass nach Abschluss eines Outsourcing-Vertrags zwischen 400 und 500 Mitarbeiter von der Commerzbank zu IBM wechseln werden. Der Vorstand will die IT für das Investment-Banking außer Haus geben, also den Betrieb des entsprechenden Rechenzentrums sowie die Entwicklung von Anwendungen.

Die Deutsche Bank hat bereits einen viel beachtete Outsourcing-Vertrag mit IBM laufen: IBM betreibt für das größte europäische Geldinstitut seit vier Monaten dessen Rechenzentren für Europa. Derzeit prüft das Geldinstitut, ob auch der Netzbetrieb, die Anwendungsentwicklung und sogar der Einkauf ausgelagert werden könnten.

Die Deutsche Bank erhofft sich Einsparungen von 100 Millionen Euro jährlich. Wie groß das Einsparpotenzial bei der kleineren Commerzbank sein könnte, darüber gibt es noch keine Aussagen aus Frankfurt.