US-Seestreitkräften sind Hunderte von Rechnern “abhanden gekommen”

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Sensible Daten – weit verstreut

Die Pazifik-Flotte der USA vermisst etwa 600 Laptops und Desktop-Rechner, deren Verbleib bislang ungeklärt ist. Das brachte eine Untersuchung ans Licht, die eigentlich gar nicht veröffentlicht werden sollte. Auf 14 Computern aus dieser Gruppe sollen nach dem Bericht der US-Prüfungskommission Naval Audit Service sensible Daten gespeichert sein, meldet Reuters.

Das Navy-Personal zeigt sich aufgeschreckt. “Eine Verbreitung dieser Informationen könnte die nationale Sicherheit gefährden”, lässt sich Konteradmiral Jonathan Greenert vernehmen. Immerhin hätten alle der verschwundenen Rechner möglicherweise sensibles Material auf der Festplatte enthalten können. Die Streitkräfte sowie das US-Verteidigungsministerium äußerten sich bislang nicht dazu, ob noch weitere Flottenabteilungen und Militäreinheiten auf ihre Rechnerbilanzen überprüft würden. Noch ist nicht bekannt, ob die fehlenden Rechner gestohlen oder aber lediglich als defekt ausgesondert wurden, ohne eine entsprechende Meldung abzugeben, und daher aus der Statistik verschwanden.