Telekom handelt sich schon wieder Absage ein

Management

Spitzenposten wird immer mehr verbrannt

Nach Post-Chef Zumwinkel, Ex-Wirtschaftsminister Müller und Infineon-Chef Schumacher hat jetzt auch Philips-Manager Gottfried Dutiné abgewunken. Er werde nicht an die Spitze der Deutschen Telekom wechseln, so Dutiné. Er dementierte damit entsprechende Medienberichte.

Somit wird eine interne Lösung des Nachfolgeproblems bei der Deutschen Telekom wieder wahrscheinlicher. Telekom-Chef Helmut Sihler und der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Hans-Dietrich Winkhaus, wollen bis Dezember einen Nachfolger für den im Juli zurückgetretenen Ron Sommer präsentieren.

Im Gespräch ist jetzt zwar noch Jens Alder von der schweizer Swisscom. Verstärkt werden jetzt aber die Namen der Vorstandsmitglieder Kai-Uwe Ricke, Karl-Gerhard Eick und Josef Brauner genannt. Als aussichtsreich gilt auch der Chef von T-Online, Thomas Holtrop. Der Rheinische Merkur will aus der Bonner Konzernzentrale erfahren haben, dass es nun außerdem Überlegungen gibt, die Personalentscheidung zu vertagen und den Vertrag mit Interimschef Sihler auf unbestimmte Zeit zu verlängern.