HP klebt doppelt so viele Itanium-Prozessoren auf ein Board

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Doppelte Ration für 64-Bit-Server

Um die Zeit zu überbrücken, bis Intel eigene 64-Bit-Dual-Core-Prozessoren baut, will der IT-Konzern Hewlett-Packard (HP) in 2004 zwei auf ein Daughterboard aufgesetzte Itanium-Prozessoren auf den Markt bringen. Sie sollen ähnlich wie bei IBMs Power-4-Prozessor zusammen wirken. Bislang war IBM mit dieser Technik alleine.

Die Intel-Produkte mit der Bezeichnung Madison und Montecito kämen hierfür in Frage, sagte Shane Robison, Chief Technology Officer bei HP, bei der Produktvorstellung. Mit diesen Dual-Prozessor-Boards soll sich die Prozessoranzahl auf Server-Boards effektiv verdoppeln lassen. Er erhofft sich damit einen Sprung, der HP noch vor IBM platziert.

Die neuen Boards sollen über die gesamte Produktbreite zum Einsatz kommen.