Accenture beendet Geschäftsjahr mit positivem Quartal

Management

Der größte IT-Beratungskonzern rettet Ergebnis durch Gehaltskürzungen

Accenture, die weltweit größte Beratungsfirma in Sachen Computer und Business, kann für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn verbuchen. Kürzungen im Gehaltsbudget haben offensichtlich erheblich dazu beigetragen, denn die Einnahmen sanken gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,1 Prozent.

In absoluten Zahlen gingen die Umsätze von 2,69 Milliarden Dollar auf 2,78 Milliarden Dollar zurück. Das Abschluss-Quartal endete am 31. August. Das Nettoeinkommen lag im Berechnungszeitraum bei 38,1 Millionen Dollar. In den Vergleichsmonaten des Vorjahres hatten die Berater nur Verluste erwirtschaften können; netto waren das 349 Millionen.

Steve McClellen, Analyst bei Merril Lynch, kommentiert die Situation bei Accenture: “Die haben Himmel und Hölle in Bewegung versetzt, um ihre Zahlen zum Ende des Jahres in Ordnung zu bringen.”

Doch im Gegensatz zu anderen Großunternehmen auch hierzulande, blieben den Accenture-Mitarbeitern Massenentlassungen, zumindest bisher, erspart. Allerdings verhängte der Konzern in den USA einen Einstellungsstopp, strich Boni und andere zusätzliche Leistungen. Die höchstbezahlten Führungskräfte müssen seit dem 1. September auf 8 Prozent ihres Einkommens verzichten.

Aktuell beschäftigt der Beraterkonzern 76 900 Mitarbeiter, genauso viele wie im vergangenen Jahr.