Surfer am Arbeitsplatz leben gefährlich

Management

… da kann es ganz plötzlich einen blauen Brief geben

Wer am Arbeitsplatz zu Privatzwecken im Internet surft, muss mit einer außerordentlichen, das heißt fristlosen, Kündigung rechnen. Darauf hat die bayerische Arbeitsministerin Christa Stewens (CSU) am Freitag in München hingewiesen. Stewens berief sich auf eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Wesel. Danach sei die bestehende Rechtsprechung zum Telefonieren zu Privatzwecken auf das private Internetsurfen übertragen worden.

Nach dem Urteil liege dann eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung vor, wenn der Arbeitgeber die Benutzung des Internets für private Zwecke ausdrücklich verboten habe. Aber selbst wenn der Chef privates Internetsurfen dulde, könne eine Nutzung über einen längeren Zeitraum hinweg eine Verletzung des Arbeitsvertrages darstellen.

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