Sun verschenkt Office-Software an Schulen und Behörden

Management

Unruhe im Microsoft-Schlaraffenland

Rund 26,2 Millionen Schüler sollen so mit der Office-Suite versorgt werden. Darüber hinaus plant Sun, diese Aktion, die zuvor auch schon in Asien durchgeführt wurde, in einigen Monaten in den USA zu wiederholen.

Sun agiert damit mal wieder als Erzrivale von Microsoft. Die Produktpolitik des für seine Server bekannten kalifornischen Herstellers aus Santa Clara zielt darauf ab, die Monopolstellung der Gates-Company im Desktop-Segment zu erschüttern.

So ist die kommerziell nutzbare Star-Office-Suite mit 75,95 Dollar ohnehin konkurrenzlos preiswert. Außerdem gibt es neben der erst seit diesem Frühjahr existenten lizenzpflichtigen Version eine Opensource-Variante namens OpenOffice.Org.

Dem Nachwuchs soll mit der Offerte klar gemacht werden, dass es Alternativen zu Word und Excel gibt. Der Star-Office-Anbieter darf insbesondere darauf hoffen, Schulen und Behörden als Kunden zu werben, die Microsoft jüngst mit seinem neuen Upgrade-Preismodell verärgert hat.