SBS: Neuer Chef schwingt die Peitsche

Management

Unternehmen muss profitabler werden …

Siemens Business Services (SBS), der IT-Dienstleister des deutschen Megakonzerns, hat mit dem Sparkurs seiner Mutter zu kämpfen. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, ist seit Beginn des Geschäftsjahres im Oktober bis Ende Juni ein operativer Verlust von rund 50 Millionen Euro angefallen. Damit könnte SBS in jetziger Form zur Disposition stehen, heißt es.

Die wirtschaftliche Lage sei kritisch. Die Sparte für Solutions Business (SOL) trage zum schlechten Abschneiden bei SBS bei, sagte dessen Chef Winfried Holz. SBS soll bis Ende September 2004 eine Umsatzrendite von mindestens fünf Prozent erreichen.

Der neue SBS-Chef Paul Stodden soll den Sparkurs der Mutter bei SBS durchsetzten. “Um zu überleben, müssen wir profitabler werden”, erklärte der Spitzenmanager. Stodden war im vergangenen Dezember an die Spitze des Unternehmens gerückt, nachdem SBS unter Friedrich Fröschl einen operativen Verlust von 259 Millionen Euro angesammelt hatte.