Fujitsu wirft Supercomputer gegen NEC und IBM

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‘Primepower’ freut sich schon auf Heidelberg!

Ein neuer Supercomputer soll dem japanischen Fujitsu-Konzern in seinem ehemaligen Stammgebiet wieder Ehre machen. Primepower HPC 2500 soll ab kommendem Januar die Erzrivalen IBM, Hewlett-Packard und NEC weltweit das Fürchten lehren.

Mit einer theoretischen Spitzenleistung von 85,1 Teraflops bei einem Einsatz von 16 384 Prozessoren oder 128 Prozessorknoten soll der Rechner antreten, beispielsweise die erforderliche Rechenzeit für die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts von geschätzten 12 Monaten auf sechs Wochen zu verkürzen.

Im Server-Cluster erreiche er, ebenfalls unterstützt von 16 384 Prozessoren, gar 665 Gigaflops, teilte Fujitsu mit. Ermöglicht werde dies durch ein spezielles Design in der Anordnung der verwendeten, mit 1,3 Gigahertz getakteten Sparc-64-Prozessoren.

Mit 40 Teraflops setzte auf der diesjährigen Supercomputer-Tagung in Heidelberg der Earth Simulator von NEC neue Maßstäbe. Falls der Fujitsu-Gigant die Erwartungen seiner Entwickler erfüllen kann, ist die NEC-Maschine Makulatur.