HP und IBM tauschen

Management

Netter Slogan: Zwei Blaue für eine bessere Speicherwelt

Die IT-Riesen IBM und Hewlett-Packard haben angekündigt, bei der Weiterentwicklung von Speicherstandards noch enger zusammen zu arbeiten als bisher. Basis des Abkommens, das die beiden Unternehmen am Dienstag in den USA vorstellten, ist ein intensiver technischer Austausch. Ziel sei es, Open Storage Networks einfacher zu realisieren.

Zwar habe es mit den Standards Bluefin und Common Informations Model (CIM) schon beachtliche Fortschritte gegeben, hieß es. Weil aber Speicherumgebungen mit Bestandteilen verschiedenster Hersteller heute schon längst Realität seien, seien weitere Anstrengungen nötig.

Konkret werden weitere Tools gefordert, mit denen sich die zusammen gewürfelten SANs (Storage Area Networks) besser verwalten lassen. Die Speicher-Experten aus beiden Lagern werden deshalb in Zukunft Storage APIs (Application Programming Interfaces) und CLIs (Common Line Interfaces) nicht nur untereinander austauschen, sondern auch gegenseitig lizenzieren.

HPs Storage-Management-Software Open View soll also mit IBMs Shark klarkommen und umgekehrt sollen sich auch HPs Storage-Works Enterprise Virtual sowie Modular Array von Big Blues Storage Management Software ansprechen lassen.

Zuversicht schöpfen die beiden Vorreiter auch aus der Zustimmung des Standardisierungsgremiums Snia. Die Industrievereinigung hat Bluefin bereits als Grundlage für die zukünftige Entwicklung anerkannt.