Robbie Williams swingt und gewinnt – auch im Internet

Management

Web-Blauhelme greifen durch

Die World Intellectual Property Organization, Wipo, ist dem britischen Popstar Robbie Williams zur Seite gesprungen. Der Entertainer darf die Internet-Domain robbiewilliams.info vom derzeitigen Inhaber zurückverlangen.

Der hatte nämlich die Domain allein dazu benutzt, um auf die Web-Präsenz der ebenfalls britischen Konkurrenzband Oasis zu verlinken. Mit deren Leadsänger Liam Gallagher verbindet Williams eine jahrelange Fehde.

Die Wipo, eine Organisation der Vereinten Nationen, schützt normalerweise Markenrechte und Patente bei internationalen Streitigkeiten. Williams rief die Experten in Genf nun an, um den Schutz seines Namens einzuklagen – mit Erfolg.

Denn die Domain sei mit unlauteren Absichten registriert worden, so der Schiedsspruch. Der Beklagte habe keinerlei Rechte oder berechtigtes Interesse nachweisen können.

Dabei habe er nur Gutes im Sinn gehabt, argumentiert Howard Taylor, Betreiber von robbiewilliams.info. Der Spaß mit dem Verweis auf Oasis hätte den Streithähnen und auch den Fans von beiden vor Augen führen sollen, dass es im Grunde nur um ein klassisches PR-Problem gehe.