CeBIT America zieht nicht so recht

Management

Wenig Besucher, trotzdem weitermachen

Die erste CeBIT in den Vereinigten Staaten ist mit einer enttäuschenden Besucherbilanz zu Ende gegangen. An den drei Messetagen kamen nach Angaben des Veranstalters nur 12 000 Besucher nach New York. Rund 20 000 hätten es nach den Vorstellungen der Deutschen Messe AG sein sollen.

Trotzdem seien die rund 400 Aussteller zufrieden, heißt es. Immerhin seien die Besucher trotz der Reisebeschränkungen vieler Firmen (wegen SARS und Terrorgefahren) aus allen Teilen der USA angereist.

Schätzungen zufolge hat die Deutsche Messe AG einen Verlust zwischen 3 und 4 Millionen Euro gemacht. Messe-Vorstand Ernst Raue betonte allerdings, die CeBIT-Ableger in Sydney, Shanghai und Istanbul seien bereits profitabel, spätestens bei der dritten CeBIT America soll das ebenfalls geschafft sein.

Günstig für Veranstalter und Aussteller dürfte sich das nahe Ende der Comdex im Herbst auswirken. Wegen finanzieller Probleme wird es wohl keine Neuauflage in Las Vegas geben.