Big Blue steigert sich wieder

Management

IT-Services machen das stärkste Zugpferd

Im ersten Quartal 2003 hat IBM nach fast zwei Jahren wieder seinen Gewinn gesteigert. Nach Unternehmensangaben bleiben unterm Strich 1,4 Milliarden Dollar übrig – und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch seine Umsätze konnte Big Blue um 11 Prozent auf 20,1 Milliarden Dollar ausbauen. Die Erwartungen der Analysten an der Wall Street wurden damit allerdings nicht ganz erfüllt.

Ausschlaggebend sei die gute Entwicklung bei Software und IT-Dienstleistungen gewesen, heißt es. Außerdem würden die Sparmaßnahmen greifen, die unter anderem auch zum Abbau von 15 000 Arbeitsplätzen weltweit geführt haben. Die Umsatzprognose von mehr als 88 Milliarden Dollar für das Gesamtjahr wurde deshalb noch einmal bestätigt.

Auf den Umsatz sollen sich die Akquisitionen von Pricewaterhouse-Coopers und Rational Software im laufenden Jahr weiter positiv auswirken. In den vergangenen Monaten habe allerdings die schlechte wirtschaftliche Lage und die Verunsicherung durch den Irak-Krieg zu einer deutlichen Zurückhaltung der Kunden geführt.

Während im Schlussquartal 2002 noch neue Dienstleistungsaufträge mit einem Gesamtvolumen von 18 Milliarden Dollar eingegangen waren, verzeichnet IBM jetzt neue Service-Orders über 12,1 Milliarden Dollar. Analysten zollten dem Konzern Respekt für die bisherigen Ergebnisse, auch wenn die Erwartungen beim Auftragseingang nicht ganz erfüllt worden seien.