Dell fürchtet sich

Management

… und wirft die Floppy über Bord

Kevin Rollins, Chief Operating Officer beim Computerhersteller Dell, rechnet dieses Jahr noch nicht mit wesentlichen Verbesserungen in der Technikwelt. Sein Unternehmen, so sagte er, rechne mit einer äußerst flachen Wachstumskurve für 2003, da die Kunden noch nicht wieder kauffreudig seien.

Neben der Vermutung, dass der drohende Krieg im Irak die Märkte in einer ständigen Nervosität halte, erwartet er auch mittelfristig wenig Euphorie. Rollins: “Wenn die Märkte wieder anziehen, dann werden die IT-Ausgaben nicht automatisch stark ansteigen.”

Trotz dieses Wirtschaftsklimas hält Dell aber an seinen Plänen fest. Wie bereits angekündigt, wird das mehr als 20 Jahre alte 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk in Dell-Computern gegen Ende des Jahres nicht mehr zu finden sein. Lediglich als optionale Produktvariante stehe das Laufwerk bei den Modellen der Serie Dimension 8250 noch zu Verfügung.

Mittlerweile gebe es effizientere Speichermedien als die Floppy, wie zum Beispiel USB-Flash-Memory. Dieses Speicherverfahren, bei dem über den USB-Port gesichert und gelesen wird, sei die Zukunft und daher in nahezu jedem künftigen Dell-Rechner zu finden.