Cisco bleibt am Ball

Management

Netzwerke werden eben doch immer gebraucht

Cisco hat es nun doch wieder geschafft. Obwohl die Konjunktur am Boden liegt und die wirtschaftliche Zukunft ungewiss, trotzt der Netzwerkausrüster den schlechten Zeiten und baut seinen Gewinn aus.

Im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres präsentiert das US-Unternehmen ein Netto-Plus von 991 Millionen Dollar gegenüber 660 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag bei 4,7 im Vergleich zu 4,8 Milliarden Dollar Anfang 2002.

“Bei der gegenwärtigen Lage sind wir sehr glücklich über unsere Zahlen”, sagte Cisco-Chef John Chambers. Er wolle weiterhin den Fokus auf die Kernpunkte ‘traditionelle Core-Produkte’, ‘Routing’ sowie ‘Switching’ legen. Aber auch bei Netzwerk-Management-Lösungen mache Cisco Fortschritte. “Diese Sparte ist wichtig für unser künftiges Wachstum.”

Trotz der Konzentration auf Netzwerkprodukte fischt Cisco schon seit längerem auch erfolgreich in anderen Gefilden. Beispielsweise investiert der Hersteller in Storage-Lösungen – nach Angaben von Chambers ein ebenfalls zukunftsträchtiger Markt.