EMC stellt neue Speichergiganten auf

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HDS abhängen, und zwar endgültig

Der Speicherkonzern EMC startet einen neuen Versuch, die Konkurrenz ein für allemal das Fürchten zu lehren. Mit der Hardware-basierten Datenspeicherreihe ‘DMX’ sollen Großkunden die Vorteile kleinerer Speichersysteme schmecken, ohne auf die entsprechenden Highend-Kapazitäten verzichten zu müssen.

Montag Abend Ostküstenzeit soll das umfangreiche und bisher leistungsfähigste Speicher-System von EMC vorgestellt werden. Die Schrank-Familie soll wieder gutmachen, was EMC in den letzten Monaten durch die Vorstellung vor allem kleinerer und billigerer Systeme für Mittelstand und Kleingewerbe verloren zu haben glaubt.

Aus der heute vorgestellten Reihe DMX möchte EMC vor allem das hochflexible, modulare Highend-Speichersystem DMX 800 hervorheben, das ab heute den Ansprüchen von Kunden aus dem verwöhnten Teil des Mittelstands und Großkundschaft genügen soll. Die patentierte Direct Matrix Architecture soll die Datenpakete “in bislang ungekanntem Maß” flexibel verpacken, verwalten und zur Verfügung stellen.

Für den Hersteller der “Knaller”: Das System benötigt weniger der teuren Stellfläche im Datenzentrum. Sie sollen ihre Arbeit sowohl in verteilten, wie auch in zentralisierten Systemen und Netzen erledigen und offene Systeme aller Art unterstützen, verspricht der Hersteller.

Ein DMX 800 soll beispielsweise auf 7,2 Terabyte Kapazität ausgelegt bei einer dreimal höheren Leistungsfähigkeit an Geschwindigkeit und Performance bis zu 30 Prozent weniger Kosten als das vergleichbare EMC-Gerät Symmetrix 8530.

EMCs Executive Vice President of Storage Platforms Operations David Donatelli schwärmt: “Mit dem Symmetrix DMX 800 haben wir die jahrzehntelange Erfahrung und unser stetiges Bemühen, die Speicherleistung zu verbessern, in ein System zusammengepackt – und zwar in ein voll skalierbares, Platz sparendes Rack-System, das mit den Bedürfnissen der Kunden mitgeht.”