Siebel turtelt mit der IBM

Management

… weil SAP zu heftig geflirtet hat

Der CRM-Spezialist Siebel hat seine Zusammenarbeit mit IBM ausgeweitet. In Zukunft sollen die eigenen Produkte auch auf dem Websphere App-Server einsetzbar sein.

Siebel leistet damit einen Schwur auf Java-basierte Application-Server. Bisher hatte sich das Unternehmen die notwendige Unterlage selbst gestrickt.

Damit werde ein offener Standard geschaffen, um Anwendungen über das Netz anzusprechen und in andere Abläufe zu integrieren, so Websphere-Manager Bernie Spang. “Ganz egal, ob das komplette Applikationen sind, oder nur Teile davon.”

Für Siebel schien der Druck, sich zu öffnen größer, nachdem sich der große Europa-Konkurrent SAP mit Netweaver fit für Entwicklungstools und Middleware von Big Blue gemacht hat. Außerdem haben die Walldorfer ja an Microsofts Dotnet angedockt – aber auch hier ist Siebel seit vergangenem Oktober aktiv.