Unternehmensgründer dürfen wieder Stipendien abgreifen

Management

Alma Mater schiebt junge Chefs an

Die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) Berlin war mit einer ersten Vergabe von Stipendien und konzeptioneller Unterstützung für Firmengründer zufrieden. Um an den Erfolg anzuknüpfen gibt es jetzt wieder Geld. Am Mittwoch sollen die Namen von weiteren fünf Absolventinnen und Absolventen bekannt gegeben, deren Gründungsidee so vielversprechend ist, dass sie bis zu sechs Monate mit jeweils 1500 Euro monatlich unterstützt wird. Bewerbungsschluss für die dritte Stipendienrunde ist der 19. Mai 2003.

Die Stipendien sollen dabei helfen, den Sprung in die Selbstständigkeit gründlich vorzubereiten oder ihn mit größerer Kraft vollführen zu können. “Die Gründungsideen sind interessant und plausibel; es lohnt, die Marktchancen auszuloten”, resümiert Prof. Dr. Klaus Semlinger, der Leiter des Start-up-Kompetenzzentrums der FHTW, stellvertretend für den sechsköpfigen Bewilligungsausschuss. Ihm gehören neben drei Professoren der Hochschule drei externe Experten von Berliner Banken an.

Hoffnungsvoller Stipendiat ist nach seinen Aussagen beispielsweise der Diplom-Designer Martin Schulz mit der Idee “Call a Chart”. Dahinter verbirgt sich das Angebot, auf Abruf und zu Fixpreisen professionelle Präsentationen für Mittelständler, Dienstleister, Verbände oder Agenturen zu entwickeln.