EAI-Projekt: Lufthansa hebt ab mit Sun

Management

Weltweit Altlasten zu entsorgen

Über das im Jahr 2000 initiierte und derzeit größte IT-Projekt bei der Fluggesellschaft Lufthansa sind weitere Details bekannt geworden. Dienstleister IBM Business Consulting greift nach einer Unternehmensmeldung auf den Sun One Integration Server zurück, um dort ein weltweites CRM-Programm zu realisieren.

Hierbei soll es darum gehen, Serviceleistungen zu individualisieren. Das Großprojekt gliedere sich in Einzelprojekte zur Realisierung der verschiedenen Teilfunktionalitäten, von der Einführung eines neuen CRM-Frontends über die Schaffung einer zentralen Kundendatenbank bis hin zur Integration aller Systeme. Eine EAI-Architektur (Enterprise Application Integration), die unter anderem auf Basis des Sun One Integration Servers läuft, soll dabei sämtliche Systeme durchgehend über XML integrieren. Dadurch sollen systemübergreifende Geschäftsprozesse automatisiert und alle Kundendaten konsolidiert werden.

Innovative Call-Center-Lösungen, Spracherkennung, zentrales Reporting und skillsbased Routing sollen am Ende des Projektes stehen. Und hier komme die EAI-Architektur ins Spiel, die alle Kundendaten führenden Systeme integriere.

“Mit dem CRM-Konzept auf Basis des Sun ONE Integration Server realisieren wir unsere Vision von einer integrierten Kundendaten-Landschaft, die direkten Zugriff auf alle wichtigen Daten bietet – jeder Zeit und an jedem Ort”, so Gernot Gleichmann, Projektleiter bei der Lufthansa.

Zu einer Service-orientierten IT-Infrastruktur gehört demnach auch, dass alle beteiligten Systeme und Anwendungen über eine SOAP-Schnittstelle standardisierte Funktionalitäten in Form von Diensten miteinander austauschen. Diese Schnittstellen bediene der Sun One Integration Server. Dadurch, so Gleichmann können zum einen sämtliche Kundenkontaktpunkte entlang der Servicekette mit aktuellen und konsistenten Kundenstammdaten versorgt werden. Zum anderen lassen sich jederzeit neue Kunden-orientierte Services hinzufügen.

“Nach sorgfältiger Evaluation diverser vergleichbarer Lösungen, die derzeit auf dem Weltmarkt erhältlich sind, haben wir uns für den Integration Server von Sun entschieden. Diese Entscheidung basierte nicht zuletzt auf den positiven Erfahrungen, die andere Unternehmen weltweit mit der zugrunde liegenden Technologie sammeln konnten”, so Dr. Matthias Förster, Partner bei IBM Business Consulting Services. “Der Sun ONE Integration Server ist eine Plattform, die uns letztendlich durch ihre flexible und skalierbare Architektur nachhaltig überzeugt hat.”