IBM ist Patentkönig – schon wieder!

Management

Keiner forscht mit so viel Hingabe

Zum zehnten Mal in Folge führt IBM die Patenthitliste in den Vereinigten Staaten an. Nach eigenen Angaben hat der Konzern im vergangenen Jahr 3288 Erfindungen zum Patent angemeldet. Mit nur knapp 1900 Anmeldungen beim U.S. Patent and Trademark Office folgt Canon auf Platz Zwei.

Die meisten der geschützten Entwicklungen stammten aus den Bereichen Server, Grid Computing und Autonomic Computing, heißt es bei Big Blue. Viele davon passten auch in das Konzept des Computing-on-Demand, das im vergangenen Jahr vorgestellt wurde.

Im Vorjahr hatte IBM 5,5 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Neuere Angaben für 2002 liegen noch nicht vor. Zwar weist der Konzern rund 300 Wissenschaftler aus, insgesamt hätten aber rund 5000 Mitarbeiter zu den Patenten des vergangenen Jahres beigetragen.

Die direkte Konkurrenz findet sich relativ weit abgeschlagen hinter IBM: NEC und Hitachi auf den Plätzen Vier und Fünf, Hewlett-Packard sogar nur auf dem neunten Rang. Ausschlaggebend sei, so meinen die Forscher selbst, dass vor allem junge Wissenschaftler schon sehr schnell viel Verantwortung übertragen bekämen und im Wettbewerb mit anderen Unternehmen stünden.