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Keine Entlassungen, aber für die Mitarbeiter wird’s trotzdem nicht einfach…

Die Siemens-Tochter Siemens Business Sevices (SBS) kämpft mit weiteren Kostensparmaßnahmen gegen die anhaltende Konjunkturkrise. Wie das Handelsblatt berichtet, sind zwar keine weiteren Entlassungen geplant – dafür kündigte SBS-Chef Paul Stodden aber an, dass die Beschäftigten auf Urlaube und Überstunden verzichten müssten. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte SBS bereits 2600 Arbeitsplätze abgebaut.

Vor allem die Auftragsflaute mach der Siemens-Tochter zu schaffen. Zwar erhielt SBS erst vor wenigen Tagen vom südafrikanischen Arbeitsamt den Auftrag, für 136 Millionen Euro 10 Jahre lang die komplette IT-Infrastruktur der Behörde zu übernehmen – trotzdem kämpft der Konzern gegen schwache Umsatzzahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr fiel der Umsatz um 4 Prozent auf knapp 6 Milliarden Euro.

Trotzdem will SBS-Chef Stodden die Krise allein meistern – einen Zusammenschluss mit anderen IT-Dienstleistern lehnte er dem Handelsblatt gegenüber jedenfalls kategorisch ab. Schließlich, so Stodden, seien die bisherigen Zusammenschlüsse nicht eben von Erfolg gekrönt gewesen.

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