Rosenthal-Porzellan gibt IT an T-Systems ab

Management

Futuristische Thin-Client-Lösung mitten in Selb

Der Geschirrhersteller Rosenthal lagert die gesamte Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation (TK) an die Telekom-Tochter T-Systems aus. Dafür hat das Unternehmen aus dem fränkischen Selb einen bereits geschlossenen selektiven Outsourcing-Vertrag einschließlich der Serviceleistungen um fünf Jahre verlängert.

Das Systemhaus der Deutschen Telekom wird neben dem lokalen und dem Weitbereichsnetz (LAN und WAN) unter anderem auch das SAP-R/3, das Lohnabrechnungs- und das Management-Informationssystem für Rosenthal managen.

Dafür will die Telekom-Tochter die IT-Arbeitsplätze des Spezialisten für Porzellan direkt mit seinem Rechenzentrum in München verbinden. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter in Selb seien nach Angaben des Outsourcing-Partners zumeist jetzt schon nur noch mit Monitor und Tastatur ausgestattet. So sei eine direkte Einwahl in den zentralen Server im Rechenzentrum möglich.

Dieser wiederum stelle den angeschlossenen Terminals Daten, Speicherplatz und Anwendungsprogramme bereit und verarbeite die eingegebenen Daten. Durch dieses Thin-Client-Server-Computing spart Rosenthal Kosten für Hardware, da die meisten Mitarbeiter keinen eigenen PC benötigen.

Außerdem verwaltet die IT-Fachabteilung von Rosenthal bereits jetzt die gesamte Software zentral. Das verringert den Wartungsaufwand, weil die Servicemitarbeiter die Anwendungen nicht mehr auf jedem Rechner einzeln aufspielen müssen.

Für den schnellen Datendurchsatz zwischen Rechenzentrum und Arbeitsplätzen muss T-Systems die Verbindungskapazität des LAN von derzeit zehn bis 100 Megabit auf ein Gigabit/s erhöhen.