IT-Weiterbildung: Bitkom klopft Zertifikat fest

Management

Schlagworte sind Qualität und Transparenz

Mit einem neuen Zertifizierungssystem wollen der Branchenverband Bitkom und seine Sozialpartner der IT-Weiterbildung in Deutschland ein einheitliches und damit verbindlicheres Gepräge verleihen. Der eigens gegründete “Verein zur Förderung der Qualität der IT-Weiterbildung”, kurz ‘Quit’, soll Zertifikate nach international gültigen Standards zunächst entwickeln, später überwachen und ausgeben.

Nur so, sagen Bitkom, IG Metall und Ver.di, der Zentralverband Elektrontechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie verschiedene Forschungsgemeinschaften, könne die nötige Qualitätssicherung im praxisbezogenen IT-Lernen gewährleistet bleiben.

Für die neuen Fachkräfte bedeutet dies, sich ab 2003 für eines von 29 festgeklopften Tätigkeitsprofilen zu entscheiden und die Weiterbildungsmaßnahme im Betrieb durchzuführen. Wer die Kosten trägt, ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, scheint noch Verhandlungssache zu sein.

Auch über eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise muss noch verhandelt werden. Haben sich doch die Industrie- und Handelskammern für eigene Zertifikate mit “reduzierten Inhalten” entschieden, wie der Bitkom bemängelt, und setzt diese bereits in die Praxis um.