Computacenter verleibt sich GEs Compunet ein

Management

Wenn der Laden läuft, wird’s noch mal teuer …

Der europäische IT-Dienstleister Computacenter hat die beiden IT-Töchter des General-Electrics-Konzerns (GE) in der Bundesrepublik und Österreich gekauft. Zunächst erhält GE für Compunet und Capital IT Solutions Austria 57 Millionen Euro. Je nachdem, wie sich die beiden Unternehmen in den beiden kommenden Jahren entwickeln, sollen später noch einmal maximal 64 Millionen Euro fällig werden. Computacenter ist bisher in Großbritannien, Frankreich, Belgien und Luxemburg vertreten.

Mit der Akquisition werde Computacenter zum “führenden Infrastruktur-Serviceprovider”, meinte CEO Mike Norris bei Bekanntgabe des Deals. “GE Compunet ist das deutsche Pendant zu Computacenter.” Daher könne er allen Vertriebspartnern eine “engere Geschäftsbeziehung” versprechen.

Positiv äußerte sich auch Compunet-Chef Johannes Meier: “Wir werden IT-Services in den wichtigsten Märkten Europas anbieten können – nahtlos und integriert.”

Das erweiterte Unternehmen rechnet mit einem Gesamtjahresumsatz von 4 Milliarden Euro. Insgesamt wird Computacenter dann rund 10 000 Mitarbeiter beschäftigen. Vorausgesetzt, Aufsichtsbehörden und Aktionäre stimmen zu, soll die Übernahme Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen werden.