Clustering: Sun will acht dicke Server stemmen

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Anwender: Grid und Cluster sind teure Zukunftsmusik

Mit einer Cluster-Verbindung aus der Produktreihe Interconnect will der Computer- und Netzwerkkonzern Sun die noch relativ neue Technik anschieben. Die Komponente Fire Link Interconnect soll es Anwendern erlauben, bis zu acht Highend-Server zu einem Cluster zusammen zu schließen. Auf diese Weise könnten in Rechenzentren die Daten zwischen den einzelnen Clusterteilen mit bis zu 4,8 Gbit/s ausgetauscht werden, heißt es aus dem Unternehmen.

Produktmarketingleiter Gerhard Schlabschi aus der Kirchheimer Deutschlandzentrale spricht davon, dass mit dem neuen Produkt die “Latenzzeit beim Datenaustausch verringert und die Bandbreite deutlich erhöht” worden sei.

Clustering gilt allerdings auch bei den technikverliebtesten IT-Leitern oft als “nicht realistisch bei der derzeitigen Budgetlage”. Zu teuer seien die Investitionen am Anfang, bemängeln einige Fachleute. Auch auf Anbieterseite sieht man für die Technik – ähnlich übrigens, wie bei der zukunftsträchtigen Grid-Technologie – vorerst noch keine größere Fangemeinde bei den Kunden. Zu gedämpft ist die Investitionslage noch.