Ausgedünnt: Brain-Vorstände nehmen den Hut

Management

Kleine Firma, kleiner Vorstand

Drei von vier Vorständen des insolventen Software-Unternehmens Brain haben ihre Ämter niedergelegt. Auf Grund des laufenden Insolvenzverfahrens sehe das Unternehmen keine Notwendigkeit für einen vierköpfigen Vorstand, teilte Brain mit.

Vorstandschef Hans-Peter Eitel, Finanzvorstand Winfried Adam und der für Industriekunden zuständige Vorstand Rainer Nagel seien seit dem 31. Oktober nicht mehr Mitglieder des Gremiums, hieß es. Allein im Amt verbleibt der frühere Vorstandschef und Großaktionär Kurt Rembold.

Das Insolvenzverfahren war Anfang September eröffnet worden. Der Geschäftsbetrieb des am Neuen Markt notierten Unternehmens geht uneingeschränkt weiter, parallel laufen Gespräche mit potenziellen Investoren. Brain stellt betriebswirtschaftliche Software für den Mittelstand und beschäftigt weltweit rund 900 Mitarbeiter.