Intel baut Multimedia-Labor für Uni Hannover

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CeBIT-City hat die Hilfe der Industrie nötig

Die Universität Hannover hat sich mit Hilfe des Chip-Konzerns Intel ein Multimedia-Labor gebaut. Das in dieser Woche eröffnete Forschungs- und Veranstaltungszentrum soll die Komprimierung von Audio- und Videodaten für den Datenaustausch über das Internet optimieren, melden die beiden ‘Väter’ der Einrichtung.

Im Rahmen eines bundesweiten Hochschulförderprogramms verspricht Intel-Deutschland-Chef Jürgen Thiel der “dritten Fokus-Universität Hannover” eine langfristige Zusammenarbeit. Zunächst hatte das Unternehmen an den Technischen Universitäten Berlin und München Forschungseinrichtungen mitfinanziert.

Er verspricht sich an der niedersächsischen Hochschule nun konkreten Nutzen für Intel: “Das Multimedia-Labor kann universitäre Forschung und Ausbildung dichter an die Anforderungen der Industrie bringen.” Die Forschungsergebnisse der Studenten bei Algorithmen für Kompression und neue Computerarchitekturen sollen schneller wirtschaftlich verwertbar sein.