Japanische Regierung startet Datenbank Juki Net

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Bürger befürchten Überwaschungsstaat…

Die japanische Regierung startet unter dem Namen “Juki Net” eine zentrale Datenbank. Laut dem Wallstreet Journal sind persönliche Informationen der Bürger, wie Name, Geschlecht und Geburtstag, nun für jede Behörde landesweit online zugänglich.

Die Mehrheit der Japaner sieht darin allerdings nur einen Schritt zum Überwachungsstaat. Bisher waren die Daten separat gespeichert und nur den jeweiligen lokalen Behörden zugänglich. Mittlerweile haben die Bewohner des Landes zahlreiche Interessensgemeinschaften gegen das Juki Net gegründet.

Die Tokiyoter Regierung wies die Vorwürfe zurück. Ziel sei es lediglich die Effizienz der Verwaltung zu erhöhen, hieß es. Mit dem neuen System ließen sich 100 Millionen Euro jährlich einsparen, glauben die Verantwortlichen.