Teamwork-Sanierung endgültig gescheitert

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Aus für den Softwaredienstleister

Die Sanierung der angeschlagenen Teamwork Information Management AG in Paderborn ist endgültig gescheitert. Der ostwestfälische Softwaredienstleister könne seinen Insolvenzplan auf Grund der Verluste im laufenden Geschäftsjahr nicht erfüllen, teilte der Vorstandsvorsitzende Heinz Ikenmeyer am Mittwoch auf Anfrage mit. Er bestätigte damit Medienberichte vom gleichen Tag. Mit der Auflösung des Unternehmens solle noch in dieser Woche begonnen werden. Betroffen von dieser Maßnahme seien rund 50 Mitarbeiter.

Nach Auskunft Ikenmeyers hatten sich zuletzt Verluste in Höhe von 1,7 Millionen Euro angehäuft. Eine zweite Kapitalerhöhung in Höhe von 2,6 Millionen Euro habe der österreichische Finanzinvestor Aktieninvestor.com AG abgelehnt, begründete der Vorstandschef den Firmenzusammenbruch. Damit seien die Voraussetzungen zur Erfüllung des Insolvenzplanes entfallen.

Die Österreicher waren erst vor einigen Monaten bei Teamwork eingestiegen. Wegen Zahlungsunfähigkeit hatte das am Neuen Markt der Frankfurter Börse notierte Unternehmen bereits Anfang November 2000 Insolvenzantrag gestellt. Das Verfahren war 2001 eröffnet worden. Damals hatte Teamwork noch mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt.

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