Dänischer Software-Anbieter Stibo Catalog wagt sich nach Deutschland

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Kooperation mit Intershop angestrebt

Aus dem hohen Norden kommt ein neuer Konkurrent für Produzenten von Content-Management-Software: Das dänische Softwarehaus Stibo Catalog wagt sich nach Erfolgen im nichtdeutschen Ausland jetzt auch in das Land der Teutonen. Eine Kooperation mit dem E-Business-Spezialisten Intershop soll den Marktzutritt erleichtern.

Stibo Catalog hieß bis vor kurzem noch The Stibo Group und liefert Content-Management-Software nicht nur für Internet-Läden und Websites, sondern auch für herkömmliche Printmedien. Eines der wichtigsten Produkte von Stibo unterstützt die Produktion von Telefonbüchern, Gelben Seiten und Versandhauskatalogen. Darüber hinaus liefert Stibo die Software, mit der Printmedien ihre Anzeigenseiten verwalten und aufbauen können. Mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Washington Post und der New York Times gehören prominente Anwender zu den Abnehmern der Dänen.

Um auch im Bereich E-Business mitmischen zu können, hat Stibo die Rechte an dem Produkt “Cattrade” des kürzlich liquidierten Softwarehauses Cataloga erworben, einem Anbieter von Lösungen zum Supplier Relationship Management. Die Integration von Cattrade und Stibos Content-Management-Suite “Step” biete den Kunden das End-to-End-Management der gesamten Informations Supply Chain, verspricht John Erik Olsen, Business Development Manager von Stibo.

Das Unternehmen aus Aarhus ist bereits mehr als 200 Jahre alt. Natürlich produziert es noch nicht so lange Software – unter dem ursprünglichen Namen Aarhus Stiftsbogtrykkerie belebte die Firma das dänische Buchdruckergewerbe. Weil selbst die Besitzer diesen Namen für nicht-dänische Zungen ziemlich unaussprechlich fanden, tauften sie das Unternehmen um.