Kunststofffirma eröffnet elektronischen Marktplatz

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Der letzte Schrei bei Beschaffungsmethoden

Der Industriegerätehersteller SMS Kunststofftechnik hat sein Internet-Angebot auf neue technische Beine gestellt. Dabei betrachtet das Unternehmen das neue einheitliche Erscheinungsbild und den zentralen Server nicht als das Wichtigste: Ein elektronischer Marktplatz soll den Einkaufsprozess straffen und effizienter gestalten.

Nach Unternehmensangaben haben sich bereits 300 Lieferanten in der abgesicherten Nutzergruppe registriert. Jürgen Neitsch, Leiter Strategischer Einkauf bei SMS sieht sehr wohl ein, dass es bereits etablierte Industrie-Marktplätze gibt. Allerdings: “Unser Ziel war es aber, den Einkauf über unsere Gesellschaften zu bündeln, damit wir die Einkaufsmengen im einzelnen erkennen können.” Andere Marktplätze haben seiner Ansicht nach den Nachteil, dass SMS-Lieferanten auf die einzelnen digitalen Plattformen verstreut sind.

Für die Zukunft planen die Hessen, mit dem derzeitigen Partner T-Systems auch CRM-Funktionen in den Marktplatz einzubauen. Kundenfragen, Reklamationen und Schulungsanfragen sollen bald ebenso über den neuen Auftritt laufen wie jetzt die Beschaffung.