Peregrine verkauft Remedy-Sparte an BMC

EnterpriseSoftware

Ballast abwerfen, obwohl der Kopf schon unter Wasser ist

Der US-Hersteller von Call-Center- und Asset-Management-Software Peregrine, will eine seiner lukrativsten Sparten abstoßen. Die Softwareabteilung für das Flaggschiffprodukt Remedy soll für 350 Millionen Dollar an den Softwarehersteller BMC gehen.

Für Peregrine eröffne sich mit diesem Verkauf eher die Möglichkeit, wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen, heißt es beim Wall Street Journal. Nach hohen Bilanzunstimmigkeiten war das Unternehmen gezwungen gewesen, Gläubigerschutz zu beantragen. US-Fachleute rechnen seitdem fest mit einem Untergang der einst renommierten Firma. Da BMC aber nun 110 Millionen Dollar sofort auf den Tisch legen will, könnten Schulden abgezahlt und das operative Geschäft vorläufig weiter geführt werden, heißt es.