Software und Drucker: Apple Expo eröffnet mit zaghaften Neuheiten

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… und alte Hüte landen in der Mottenkiste

Auf der diesjährigen Apple Expo stellte CEO hat Steve Jobs gleich eine ganze Reihe von Neuerungen vorgestellt – die allerdings nicht sehr tief greifen, wenn man den US-Analysten glauben mag. So sollen die potenziellen Kunden durch neue Druckfunktionen und die stärkere Konzentration auf das neue Betriebssystem OS X zum Wechsel von Microsoft-Plattformen auf Apple-Systeme überzeugt werden.

Das Protokoll Rendezvous soll demnach nicht mehr nur durch Epson, Lexmark und Hewlett-Packard, sondern auch durch die neuen Partner Canon und Xerox unterstützt werden. Rendezvous soll es als offener Standard den Anwendern erlauben, ihre Netzwerk-fähigen Geräte und Drucker so einzustellen, dass sich die Systeme gegenseitig erkennen und automatisiert eine Verbindung aufbauen. Das soll Workflow-Prozesse deutlich beschleunigen.

Etwas rascher soll auch eine andere Apple-Frage beantwortet werden. So stehe eine endgültige Ablösung des alten Betriebssystems OS 9 durch OS X unmittelbar bevor, sagte Jobs. Zwar könnten die Anwender ihre alten Applikationen noch immer unter der so genannten Classic-Umgebung von OS X laufen lassen. Mittel- bis langfristig würden aber alle Mac-Rechner nur noch mit OS X ausgeliefert.

Wann und ob Apple aber jemals auf die preissensiblen Käufer mit dem Voreinbau der wesentlich günstigeren Intel-Chips reagieren wird, sagte Jobs auch in diesem Jahr nicht.