SNIA bringt Ordnung ins Speicher-Babel

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SANs rutschen von der Theorie in die Praxis

Mit einem ersten Abkommen für die Förderung von Interoperabilität bei Storage Area Networks wollen sechs Mitglieder der Storage Industry Network Association ein Zeichen setzen. Eine eigens ins Leben gerufene Initiative, SSF, soll vor allem für die notwendigen Datenspiegelungen zwischen Systemen verschiedener Hersteller effektive Lösungen finden.

Dafür haben sich die SNIA-Mitglieder Hitachi Data Systems, Inrange, IBM, Legato, Storage Tek und Veritas zusammengeschlossen. Zwei Testreihen für gemeinsam entwickelte offene SAN-Umgebungen seien bereits erfolgreich abgeschlossen, meldet die US-Presse. Diese und künftige Versuchsreihen zielten darauf ab, neben der besseren Verständigung der Komponenten die Reichweite von SANs zu erhöhen, heißt es.

“Unternehmenskunden”, so führt beispielsweise auch der IDC-Analyst Eric Sheppard an, “suchen skalierbare und interoperable Lösungen für ihre heterogenen Speicherumgebungen.” Daher ordnet er die SNIA-Initiative als Versuch ein, über den “reinen Verkäufer-Hype” hinaus “tatsächlich interoperable Lösungen für die Praxis” bereit zu stellen.