Bäurer sackt ab

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Investoren gesucht – denn die Hoffnung stirbt zuletzt

Der ERP- und Beratungsspezialist Bäurer hat seine Erwartungen nach unten geschraubt. Das Unternehmen erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen nicht näher benannten Vorsteuerverlust (Ebit) von 47,5 Millionen Euro.

Ursprünglich wollte Bäurer in diesem Jahr die Gewinnschwelle ereichen. Der Umsatz sollte um 15 Prozent auf 63 Millionen Euro steigen. Als Grund für die Revision der Planzahlen nannte die Aktiengesellschaft die anhaltende Schwäche des ERP-Markts.

Im ersten Halbjahr erzielte Bäurer einen Umsatz von 22,5 Millionen Euro – im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 26,8 Millionen. Der Fehlbetrag war mit 5,4 Millionen Euro nur etwa halb so groß wie im Vorjahr (damals minus 9,4 Millionen).

Firmengründer und CEO Heinz Bäurer sucht Pressemeldungen zufolge nach neuen Investoren, “um die aktuell geschwächte Eigenkapital- und angespannte Liquiditätssituation” zu verbessern, so der Vorstand. Noch im März hatte Bäurer anlässlich des Jahresberichts optimistisch verkündet, die Firma habe die “Intensivstation” verlassen.