Augsburger Softwarehaus steuert trotz Umsatzeinbruch schwarze Zahlen an

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CPU Software korrigiert Umsatzprognose nach unten

Trotz einer signifikanten Senkung der Personalkosten um über 21 Prozent wird das börsennotierte Software-Unternehmen CPU Softwarehouse AG die anvisierten Umsatz- und Ergebnisziele für 2002 daher nicht erreichen können. Allerdings rechnet der Anbieter von Finanzsoftware weiterhin mit dem Erreichen der operativen Gewinnschwelle in diesem Jahr.

Vorstand Manfred Köhler bekräftigt, das Unternehmen wolle trotz der gesenkten Umsatzziele für 2002 an diesem Ziel festgehalten. Im vierten Quartal sollen vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) schwarze Zahlen geschrieben werden. Im kommenden Jahr will die Software-Firma dann die Verlustzone endgültig verlassen.

Doch zunächst musste CPU das Umsatzziel um 22 Prozent auf 8,2 Millionen Euro senken. Der Gewinn 2002 vor Steuern, Abschreibungen und Sonderzahlungen EBITDA werde nun ein Minus von 3,3 Millionen Euro statt bisher 1,8 Millionen Euro ausweisen.

Die endgültigen Zahlen für die abgelaufenen ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2002 veröffentlicht die Gesellschaft am 21. August.