IBM verkauft endlich wieder Supercomputer

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Preiskampf macht auch den Elefantenkindern der Dicken zu schaffen

IBM wird in diesem Jahr nach eigenen Angaben weniger Supercomputer verkaufen, als bislang angenommen. Dass es aber in diesem Geschäft für Big Blue wieder bergauf gehen könnte, zeigen neue Vertragsabschlüsse mit den Autobauern General Motors (GM), Audi und Daimler Chrysler.

Vor allem der Vertrag mit GM sollte den IBM-Finanzchefs ein paar Sorgenfalten glätten. Handelt es sich hier doch um den Auftrag, zehn hochperformante Unix-Rechner zu einem Hochleistungsrechner-Giganten zusammenzustellen. Dieser komme dann beim Design neuer Automobile zum Einsatz, heißt es.

Für die selbe Aufgabe haben sich Daimler-Chrysler und auch Audi einen Supercomputer kleinerer Bauart angeschafft: Beide setzen auf das Modell P690, der mit 32 Prozessoren in der Grundausstattung ganze 2,1 Millionen Dollar kostet.

Dieser Preis ist aber nicht nur für die Kunden wichtig, sondern wird auch für den Konkurrenzkampf der Hersteller immer interessanter. So versuchten gerade die Supercomputer-Produzenten immer öfter den Rivalen Anteile abzujagen, statt sich technisch zu profilieren, rügt IDC-Analyst Thomas Meyer.