HP beschenkt Grid-Community mit Management-Tools

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Nicht nur Wissenschaftler sollen vernetzt rechnen

Hewlett-Packard hat sein Engagement für offene Standards im Grid-Computing erneut bekräftigt. Gleichzeitig will der Konzern das Thema aus der akademischen Ecke herausholen.

Als Beleg seiner Absichten hat HP seine Smart-Frog-Anwendungen (Smart Framework for Object Groups) dem Global Grid Forum (GGF) zur freien Verwendung übergeben. Damit könnten Grids einfacher administriert werden, hofft HP. Smart-Frog soll deshalb auch in die Management-Suite Openview integriert werden. Das GGF-Gremium bemüht sich um Standards im Grid Computing.

Auf dem achten Treffen des Forums betonte HPs CTO Shane Robison, sein Unternehmen wolle sich darum bemühen, aus dem Spielzeug von Wissenschaftlern eine belastbare Architektur für den Unternehmenseinsatz zu zimmern. Denn Grids seien zu sehr viel mehr zu gebrauchen als nur für wissenschaftliche Forschung.

HP sei deshalb auf der Suche nach kommerziellen Anwendungs- und Verwertungsmöglichkeiten. Die Enterprise-Produkte würden ausnahmslos für das Grid fit gemacht, so Robison.