Bosch-Software hilft bei der Personaleinsatzplanung

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Zeitwirtschaft, Personalwirtschaft, Wirtschaftlichkeit

Personaleinsatzplanung gehört zum Standard vieler Unternehmensanwendungen. Auch die Firma Bosch Sicherheitssysteme will da nicht nachstehen und hat jetzt die Personal-Einsatzplanung PEP als Modul für das Zeitwirtschaftssystem BoTime 3 entwickelt. Da dieses weit verbreitet sei, habe sich die Erweiterung angeboten, heißt es aus München.

Das Dienstplanungssystem PEP adressiert besonders Kliniken, Einrichtungen der Altenpflege sowie Kur- und Therapiestätten, Sozialstationen und Rettungsleitstellen. Abbildungsmöglichkeiten für Organisationsstrukturen und spezifische Tarife machten die Lösung interessant für den genannten Kundenkreis. Eine kostengünstige, leistungsfähige und komfortable Lösung für die Einsatzplanung ihres Personals, verspricht der Hersteller nun den Stationsleitungen und Personalplanern.

PEP berücksichtige die verfügbaren Mitarbeiterressourcen unter Berücksichtigung individueller Qualifikationen, bestehender Überstundenkontingente, Abwesenheiten und Arbeitszeitregelungen. Die Daten seien sofort sichtbar, auch wenn diese im Basismodul der BoTime 3 eingegeben würden. Schon in der Planungsphase lägen dem Planer so alle Informationen zu eventuellen Über- oder Unterbesetzungen vor.

Eine branchenübergreifende Einsatzplanung sei auch vorgesehen. Dabei würden beispielsweise die Tarife des Bundesangestelltenbereichs (BAT) mit denen des Handels, des produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs kombiniert. Von Vorteil ist auch die freie Wahl zwischen zeitraumbezogener und arbeitsplatzorientierter Planung.

Beispielsweise kommen bei Stoßzeiten bedarfsbezogen zusätzliche Mitarbeiter zum Einsatz. Diese Planung orientiert sich weg von fest zugeordneten und hin zu bedarfsbezogenen Arbeitszeiten. Die arbeitsplatzorientierte Planung berücksichtigt hingegen die Mitarbeiterqualifikationen. Selbst Überschneidungen von unterschiedlichen Aufgabengebieten, wie sie beispielsweise im Klinikbereich vorkommen, sollen transparent bleiben.

Ein spezifisches Kostenstellenmanagement einschließlich der automatischen Kostenstellenumbuchung und die damit verbundenen Kostenstellenbelastungen von “Springern” runden die Software ab.

Parametrierbare Schnittstellen erlauben den Datenaustausch mit anderen Systemen, beispielweise zu SAP HR oder Datev für die Lohnabrechnung. Der administrative Zeitaufwand soll sich rundweg erheblich reduzieren lassen.