Java ruft IBM-Portal zum Diktat

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Sprachverständnis als Alleinstellungsmerkmal

Der IT-Konzern IBM zeichnet seine neuen Portal-Anwendungen durch besondere Technik aus. Diktat-Funktionen sollen der Software die Kommunikation mit Mobilfunk-Systemen ermöglichen.

Für die Anwendung hat IBM zu Java-basierten Bausteinen gegriffen. Die APIs sind nach Meldung von US-Medien in die Portalstruktur integriert und sollen es Designern ermöglichen, sogenannte “Transcription Portlets” zu bauen. Darunter versteht der Hersteller Software, die in natürlicher Sprache gesprochene Worte fehlerfrei in digitale Signale übersetzen kann. Die Idee dahinter ist, aus Mobilfunk- sowie diversen Sprachausgabe-Geräten eintreffende Sprachlaute direkt in das Portal einzuspeisen – wie beim Diktat.

Da Spracherkennung sich als eines der komplexesten Themen erwiesen hat, die Software lösen lernen muss, ist IBM besonders stolz auf die Technik. Dazu Gene Cox, Director of Mobility Solution der IBM-Abteilung Pervasive Computing: “Das Portal ist geschrieben worden für Browser und Desktop-Umgebungen, sonst nichts. Wir aber heben es auf eine neue Stufe, indem wir es für eine neue Gerätegruppe zugänglich machen.” Für die reibungslose Kommunikation mit PDAs, Handys und allen denkbaren mobilen Geräten werde derzeit noch an der Optimierung der Interfaces gebastelt.